
„Hoffnung für alle“verspricht Manfred Maurenbrecher, der Buddha unter den Liedermachern.
„Ich bin ein altmodischer Marxist“, sagt Manfred Maurenbrecher über sich selbst, und wer ihm begegnet, wird keinen Moment an dieser Aussage zweifeln. Ein kauziger Kerl mit langhaariger Halbglatze, Hornbrille und in einer komischen Weste, die knorrige, rohe Stimme klingt nach Barhocker, Pils und Zigaretten. In seinen Auftritten schwankt Maurenbrecher stets zwischen brutalen Improvisationen, die den Anschein erwecken, als könnte er sich kaum von den Tasten seines Klaviers losreißen, und leisen, romantischen Klängen, stilistisch stets unverschnörkelt und immer für eine Überraschung gut. Uriger Blues, poppige Balladen und kleine Geschichten, mit messerscharfen Wortwitz vom kritischen Beobachter Maurenbrecher vorgetragen, machen einen Abend mit ihm zu einem Erlebnis der ganz besonderen Art, der lange in Erinnerung bleibt. Im Herbst 2009 veröffentlichte Manfred Maurenbrecher sein neues Doppel-Album „Hoffnung für alle“, das er nun in Lüneburg zu Gehör bringt, und verspricht seinem Publikum Glück am Abgrund der Krise und Abenteuer zwischen Bad Bank und Innenstadtbarrikaden. Sensibel, aber niemals sentimental schafft es Maurenbrecher, sein Publikum mitzureißen, und führt mit seinem ganz und gar nicht ironisch gemeinten Programm „Hoffnung für alle“ die Liebe stets auf ihre eigene Art zum Sieg. In den Fränkischen Nachrichten war zu lesen: „In so viele, so komplizierte Ebenen stößt der Mann im Lauf seines Auftritts vor, heiter und bitterernst zugleich. Trotzdem schafft er es, seine Zuhörer durchgehend anzusprechen. Ein Glücksfall für jeden, der die Chance hat, eine Darbietung dieses Ausnahmekünstlers live zu erleben.“
Veranstalter: Kulturforum
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